Malwettbewerb

Künstlerin, Bademeisterin oder Bauarbeiterin: Mops ANNA und die Qual der Wahl der Berufsfindung

Seit dem Internationalen Museumstag im Jahr 2020 veranstaltet das Museum Schloss FÜRSTENBERG alle Jahre wieder einen Malwettbewerb. Dabei kann jeder kreativ werden und dem Museumsmaskottchen, einem Porzellanmops namens ANNA, ein neues Aussehen verleihen.

Das Thema 2025 lautete: „Was ist das Outfit für Annas perfekten Job?“. In den Museumsbriefkasten flatterten daraufhin sehr viele Briefe mit bunten Berufsideen.

Unter allen Einsendungen wurden schließlich drei Entwürfe gekürt. Die Siegerinnen durften sich auf etwas ganz Besonderes freuen: Für jedes Gewinnerbild gestalteten die Mitarbeiter*innen der Besucherwerkstatt je einen Porzellanmops, ganz nach der Bildvorlage. Mit viel Liebe zum Detail wurde jeder Mops zunächst aus Porzellanschlicker gegossen, zusätzliche Accessoires wurden aus Porzellanmasse geformt und angarniert. Schließlich zauberten die Porzellanmaler:innen den kleinen Hunden ihre farbliche Gestaltung bis sie dem Originalbild zum Verwechseln ähnlich sahen. So ein echtes Unikat erfordert jede Menge Arbeit und einige Brände in den Öfen der Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG. Die Preisverleihungen fanden schließlich 2026 statt:

Gewinnermops 2025 aus der Kategorie „Einsendungen von Erwachsenen“ von Celina Miller

Celina Miller punktete mit einem detailreich-liebevollen Entwurf. Die Architekturstudentin aus Dortmund brachte das Bild „ANNA auf der Baustelle“ ins Rennen.

Die Schülerin Mona Heinrichs aus der jetzigen Klasse 7c der Geschwister-Scholl-Schule in Herford begeisterte die Museumsbesucher*innen und das Museumsteam dagegen mit einer ganz anderen beruflichen Vorstellung: „ANNA als Künstlerin“.

Gewinnermops 2025 aus der Kategorie „Einsendungen von Teenagern“ von Mona Heinrichs (hier: vor dem Bemalen)

Yara Lücke kam gemeinsam mit Familie, Freunden und ihrer ehemaligen Klassenlehrerin Frau Lausen und Schulleiterin Deborah Plath aus der Grundschule im Wesertal in Albaxen zu uns ins Schloss, um ihren Preis entgegenzunehmen. Ihr Mopsentwurf zeigt ANNA als Bademeisterin mit Sonnenbrille, roter Badehose und Trillerpfeife. Für dieses Porzellanhündchen mussten unsere Porzelliner*innen besondere Fingerfertigkeit unter Beweis stellen und fertigten eigens einen Rettungsring aus Porzellanmasse um ANNAs Bauch herum, um dem Original treu zu bleiben. Selbstverständlich durfte auch Yara ihren Mops mit nach Hause nehmen.

Yara Lücke in der Besucherwerkstatt bei der Mopsverleihung

Natürlich wird die Tradition des Malwettbewerbs auch in diesem Jahr fortgeführt. 2026 lautet das Thema: „ANNA entdeckt die Welt!“.

Alle Werke werden vom 1. Juli bis 30. August 2026 in der Besucherwerkstatt präsentiert. Während der Sommerferien werden die Museumsbesucher*innen ihre Favoriten wählen. Vielleicht zählt das eigene Motiv in diesem Jahr zu den Gewinnern und wird schon bald als kleiner Porzellanmops Wirklichkeit. Zahlreiche Einsendungen sind herzlich willkommen!

Weihnachtliches Ambiente im Schlosshof zu Fürstenberg

Am ersten Adventwochenende erstrahlte der Schlosshof in Fürstenberg in einem stimmungsvollen weihnachtlichen Ambiente. Die örtlichen Vereine sowie das Team vom Bistro CARL sorgten bei eisigem aber trockenem Wetter für das Leibliche Wohl der zahlreichen Besucher*innen.

Weihnachtliches Kunsthandwerk wurde ebenfalls angeboten. Der Manufakturwerksverkauf war am Samstag und Sonntag bis 18:00 Uhr geöffnet.

Falkner Stefan Noll war mit seinen beeindruckenden Vögeln eine besondere Attraktion des Wochenendes um den ersten Advent.

Am Sonntag um 16.00 Uhr fand im Rondell auf dem Schlosshof eine feierliche Adventsandacht der Christuskirche Fürstenberg statt.

In den Workshopräumen ging es emsig her denn viele große und kleine Besucher*innen malten fleißig Porzellan an, welches zu den Feiertagen als Süßigkeiten-Teller und Weihnachtsbaumschmuck dienen oder verschenkt werden soll.

Als Spielzeuge und Porzellanfiguren zum Leben erwachten…

In den Herbstferien wurde der Workshopraum des MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERG eine Woche lang zum wuseligen Filmstudio. Sieben junge Filmbegeisterte zwischen 6 und 11 Jahren hatten Spielzeugfiguren mitgebracht, die nun zu Hauptdarstellerinnen in kleinen Stop-Motion-Filmen werden sollten.

Hierfür entwickelten die Kinder in Teams Geschichten und bastelten die Kulissen liebevoll selbst. Stephanie Fischer und Bastian Brunke vom „KanalVier – Kollektiv für Film und Animation“ brachten Scheinwerfer, Tablets, Software und ganz viel Wissen über Filmdrehs und Filmschnitt mit und boten Unterstützung für die Realisierung der eigenen Trickfilme. Isabel Pagalies und Sarah Hardt vom Team des MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERG freuten sich, dass auch viele FÜRSTENBERG Porzellanfiguren dabei zum Leben erwachten.

Filmpremiere feierten Adriana, Jella, Lilly, Joshua, Levi, Mathilda, Moritz und ihre Gäste am 18. Oktober 2024 mit Popcorn und Kindersekt. Gezeigt wurden die Filme auf großer Leinwand in der Besucherwerkstatt des Museums. Verwandte, Freunde und interessierte Museumgäste hatten im Anschluss die Gelegenheit die Requisiten, Technik und Filmsets zu bestaunen und die jungen Filmemacherinnen zu löchern, wie solche Filme entstehen.

Entstanden sind vier kurze Filme sowie ein Clip über das Making-of:

In „Das galaktische Spiel“ stellt ein riesiger Porzellanhase das Maskottchen eines Teams dar. Fiese Gauner können im Film „Der Diebstahl“ gestellt werden. Welche Missgeschicke und Unfälle beim Springen über die Hindernisse eines magischen Parcours passieren können, erfahren die Zuschauenden in „Das Zauberturnier“. Wer sich immer schon mal fragte, was „Nachts im Museum“ passiert: An Halloween spukt nicht nur der Geist Horst durchs Porzellanmuseum.

https://www.youtube.com/watch?v=wY7gHHzU_I8